Umwelt-Tipp vom BUND Naturschutz Ortsgruppe FFB/ Emmering

Der BUND Naturschutz Ortsgruppe Fürstenfeldbruck gibt Entscheidungshilfen für den Kauf eines Weihnachtsbaumes und nennt Verkaufsstellen für den Raum Fürstenfeldbruck. Denn der vernünftige Trend lautet nachhaltig und regional.

05.12.2017

Die meisten Christbäume kommen heute aus Plantagenanbau, vor allem Billigware wird aus dem Ausland importiert. Weite Transportwege belasten das Klima. Der Einsatz von Herbiziden, Pestiziden und Kunstdünger ist weitverbreitet. Wie stichprobenartige Untersuchungen des BUND 2011 ergaben, enthielt mehr als jeder dritte Weihnachtsbaum Rückstände von Insekten- und Unkrautvernichtungsmitteln, darunter auch verbotene Substanzen.

Der BUND Naturschutz empfiehlt daher, beim Kauf des Weihnachtsbaumes auf umweltgerechte Produktion und regionale Herkunft zu achten.  Am besten wären Bäume aus ökologischem Anbau.
Anbieter dafür  sind allerdings noch rar. Im Einzelfall steht man vor der Entscheidung zwischen einem weiter entfernten  Bio-Baum  oder einem regionalem konventionell angebauten Baum. Der schönste Ökobaum nutzt nichts, wenn dafür 50 km mit dem Auto gefahren wurde. 

Deshalb fragen Sie beim Kauf eines Christbaumes nach. Woher kommt der Baum? Wurden Pestizide und Herbizide eingesetzt? Gibt es Bio-Bäume?  Ihre Nachfrage kann das Angebot in die gewünschte Richtung ändern.

 

Einige Beispiele für den Raum Fürstenfeldbruck:

Christbaumverkauf Wagelsried,

Max Riedel, Türkenfeld,  Geltendorfer Str. 15, TN:08193-1618

Johann Gschwandtner,  82281 Egenhofen, Dachauer Str. 6a, TN: 0176 99903935

Familie Strohmeier,  Waltenhofen (Nähe Unterschweinbach), TN 08134-6536

Alter Pflanzgarten des Forstamts FFB, Grafrath ( Nähe S-Bahn Parkplatz)

Weitere Verkaufsstellen zu erfahren bei

www.bayerische-christbaumanbauer.de , über Webseite nach Anbieter in der Nähe fragen, auf Internetseite pdf-Datei mit regionalen Biobaumanbietern herunterladen.