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ORTSGRUPPE GERMERING

Vorsitz

Annette Kotzur
Demmelstr. 19
82110 Germering
Telefon: 089/ 84 31 30

Stellvertretung:
Claudia Müller
Telefon: 089/ 89 46 37 13

E-Mail-Adresse: germering@bund-naturschutz.de

Weiter gehören dem Vorstand an: Franz Herold (Kassier), Jürgen Knöckelmann (Schriftführer), Madlen Roithmaier (Leiterin der Kindergruppe), Hildegard Schröpel sowie Stephanie Pockrandt-Gauderer.



Termine

Ortsgruppentreffen

Die Ortsgruppe trifft sich künftig am 1. Mittwoch jeden Monats (ausgenommen in den Schulferien);
Beginn 19.30 Uhr im Nachtasyl oder Emerenz Meier Raum in der Stadthalle Germering, sofern nichts anderes angegeben ist.



Nachruf Raimund Ziereis

Wir trauen um unser Vorstandsmitglied Raimund Ziereis, der nach schwerer Krankheit am Montag, den 16.08.2021 verstorben ist.

Seit 2015 gehörte Raimund Ziereis als Beisitzer unserem Ortsgruppen-Vorstand an. Schon in seiner Zeit als Rechtsreferendar wurde er Mitglied im BUND Naturschutz. In seinen 24 Jahren als BN-Abgeordneter im Umweltbeirat nahm er von 2000 bis 2008 auch den Posten als Schriftführer dieses Gremiums ein. Als strikter Gegner der geplanten Ausweitung des Flugplatzes Oberpfaffenhofen für Privatflieger bliebe er ständig an dem Thema dran. Innerhalb Germerings lagen ihm vor allem die Stadtentwicklung und Verkehrsplanung am Herzen. Das letzte halbe Jahr musste er sich leider bereits aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen, verfolgte aber weiterhin die Arbeit der Ortsgruppe mit Interesse.

Uns werden nicht nur seine juristischen Ratschläge, sondern auch seine Ideen und seine wertvollen Diskussionsbeiträge fehlen. Er hinterlässt ein große Lücke bei uns Aktiven. Wir werden Raimund Ziereis und sein Engagement für Germerings Umwelt- und Naturschutz in Erinnerung behalten.


Germerings Naturschützer spenden Baum der Zukunft

1970 ist die Gemeinde Germering dem BUND Naturschutz i. Bayern e. V. beigetreten. Aus Anlass der 50 jährigen Mitgliedschaft hat die BN - Ortsgruppe Germering der Stadt Germering eine Europäische Hopfenbuche gespendet. In Fachkreisen werden der bei uns eher unbekannten Baumart im Klimawandel wegen ihrer Herkunft und Robustheit große Chancen eingeräumt. Sie könnte in dem von zunehmenden Heiß-Trockenphasen gekennzeichneten Stadtklima eine Perspektive für unsere empfindlicheren heimischen Baumarten sein.

Hopfenbuchen benötigen meist einen warmen, windgeschützten Platz in sonniger oder halbschattiger Lage. Mit den nährstoffreichen Germeringer Böden haben sie keine Schwierigkeiten. Außerdem kommen sie mit relativ geringen Jahresniederschlägen aus. Zudem sind sie bis -20 °C winterhart.

Die Europäische Hopfenbuche ist ein dekorativer Laubbaum, der eine dicht belaubte, breite und tief ansetzende Krone ausbildet und bis zu 20 m hoch wird. Die markanten weiblichen Blütenstände hängen einzeln von den Trieben herab und sehen wie Hopfenblüten aus. Sie ähnelt im Wuchs wie auch in der Blattform der Hainbuche, ist raschwüchsig, wird jedoch selten älter als 100 Jahre.

Ihre Heimat sind Südeuropa und Kleinasien, wo sie in lichten Mischwäldern wächst. Über dem Gardasee bildet sie ausgedehnte Waldbestände in Mischung mit der Flaumeiche.

Die Hopfenbuchen bilden ein extrem hartes Holz, das für die Produktion im Werkzeugbau, wie für Hobel oder Hammerschäfte von Bedeutung ist.

Durch Corona konnte der Baum letztes Jahr nicht an die Stadt übergeben werden.


Torffrei gärtnern - ein Beitrag zum Klimaschutz

Gerade in Pandemiezeiten sehen die Hobbygärtner der neuen Saison besonders erwartungsvoll entgegen. Duftende Blumenvielfalt, gesundes Gemüse – wer denkt schon, dass Hobbygärtnern üble Folgen für die Natur haben könnte?

Torffrei gärtnern? Viele Hobbygärtner wissen nicht einmal, was sich hinter der harmlosen Bezeichnung „Erde“ verbirgt: Die meisten Produkte bestehen überwiegend aus Torf – dem Stoff, aus dem die Moore sind. Tatsächlich landen von den in Deutschland jährlich verbrauchten rd. 10 Millionen Kubikmeter Torf rund zweieinhalb Millionen in den Blumentöpfen und -beeten von Freizeitgärtnern – Moorzerstörung pur!

Weil aber in Deutschland und Bayern der Torfabbau weitgehend eingestellt worden ist, werden nun verstärkt Moore in anderen Ländern geplündert. So stammt ein großer Teil der in Deutschland verwendeten Torfe aus den baltischen und russischen Hochmooren.

Durch den Torfabbau verlieren seltene und vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen, die im Moor vorkommen, ihren Lebensraum. Gleichzeitig bringen wir uns mit jedem kaputten Moor nicht nur um einen wichtigen Kohlenstoffspeicher, die Entwässerung führt sogar noch zur massiven Freisetzung von klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid – und eine Renaturierung von abgetorften Mooren ist nur sehr bedingt möglich.

Dabei ist die Lösung so einfach: mittlerweile gibt es in vielen hiesigen Gartencentern Blumenerde ohne Torf von einer Reihe von Firmen, die den Umwelt- und Moorschutz ernst nehmen. Torffreie Gartenerden werden auf Basis von Kompost (Rinden-/Grünschnittkompost), Rindenhumus und Holzfasern (zum Beispiel aus Nadelhölzern oder Kokos) hergestellt, sodass keine Moorböden dafür zerstört werden müssen. Außerdem beinhalten sie je nach Hersteller Nebenprodukte wie Tonminerale und Lavagranulate (optimale Wasser- und Nährstoffspeicherung sowie bedarfsgerechte Freisetzung), Xylit (für den idealen pH-Wert) oder Phytoperis (Naturdünger). Daher ist die erforderliche Qualität und Funktion dieser Erden für den Hobbygärtner gewährleistet. Doch Obacht: beim Einkauf von torffreier Erde genau hinsehen, ob es sich tatsächlich um Produkte ohne Torf handelt. Es gibt auch „torfreduzierte“ beziehungsweise „torfarme“ Erden, die nicht zu empfehlen sind, auch wenn es sich dabei um so genannte Bio-Erde handelt. Übrigens - eine empfehlenswerte Alternative zu Torf ist immer noch der gute alte Kompost!

Auch sollte darauf geachtet werden, dass der Hersteller möglichst heimische Rohstoffe, d. h. keine Kokosfasern verwendet.



Vorstand seit Ende 2019

Am 02. Dezember 2019 wurde bei der Jahresmitgliederversammlung der Ortsgruppe Germering ein neuer Vorstand gewählt. Als neue Vorsitzende tritt Annette Kotzur die Nachfolge von Jürgen Knöckelmann an, Claudia Müller übernimmt die Stellvertretung. Um die finanziellen Angelegenheiten kümmert sich weiterhin Franz Herold und erstmals in der Gesichte der Ortsgruppe Germering wurde der Posten des Schriftführers besetzt. Dieser Aufgabe wird sich künftig Jürgen Knöckelmann annehmen. Verstärkt und unterstützt wird der Vorstand von den Beisitzer*innen Hildegard Schröpel, Raimund Ziereis sowie Stephanie Pockrandt-Gauderer.

 


Demos

Die Ortsgruppe beteiligt sich auch an Demos wie hier am weltweiten Klimastreik am 20.09.2019.


Aktuelle Information zum Raumordnungsverfahren Kiesabbau Dickwiese

Im Juni 2019 hat die Regierung v. Oberbayern ein Raumordnungsverfahren* zum geplanten Kiesabbau der Fa. Glück - Kies, Sand und Hartsplitt GmbH, Planegg im Bereich Dickwiese bekannt gemacht. Das geplante Abbaugebiet befindet sich unmittelbar an der südöstlichen Gemarkungsgrenze der Stadt Germering auf Kraillinger Flur. Es erstreckt sich von der Staatsstraße Germering - Planegg Richtung Nordost bis an die A 96(s. Plan). Wertvoller Bann- und Erholungswald sowie Teile des Landschaftsschutzgebiets würden vernichtet werden. Tangiert sind mehrere Kommunen in drei Landkreisen. Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung hat daher die Kreisgruppe München federführend die nachstehende Stellungnahme gegenüber der Regierung v. Oberbayern abgegeben. Unsere Ortsgruppe hat, ebenso wie die anderen Ortsgruppen, ihren Beitrag hierzu geleistet. Dieser wurde von uns außerdem gesondert an die Stadt und den Stadtrat Germering gerichtet mit der dringenden Bitte, sich gegen den geplanten Kiesbbau auszusprechen. Der Stadtratsbeschluss ist dann erfreulicherweise in diesem Sinne gefasst worden. Ebenso haben sich die Gemeinderäte von Gräfelfing und Krailling dagegen ausgesprochen.

Die Stellungnahme des Münchner BN in die auch unsere Punkte eingeflossen sind können Sie hier abrufen.

*Raumordnungsverfahren prüfen solche Vorhaben, die über die Standortgemeinde hinaus und damit überörtlich von Bedeutung sind, im Vorfeld späterer Genehmigungsverfahren auf ihre Raumverträglichkeit. Dazu werden die unterschiedlichen fachlichen Interessen abgewogen und insbesondere nach dem Maßstab des Landesentwicklungsprogramms und des jeweiligen Regionalplans bewertet.

Neueste Entwicklung:
Nach einem Schreiben der Regierung von Oberbayern vom Dezember 2019 wird das Verfahren eingestellt, da der Vorhabensträger die Planungen in dieser Form nicht weiter verfolgt.

 


Natur- und Landschaftsschutz in und um Germering

  • Flora und Faune schützen u.a. durch Beobachtung und durch Mithilfe bei der Pflege von Germeringer Biotopen (Streuobstwiese, Lilienwiese, Magerrasenflächen, Heiderelikte im Kreuzlinger Forst, Harthauser Weiher).
  • Fördern einer naturnahen Grüngestaltung und Pflege im Stadtbild von Germering durch Beratung.


Klimaschutz

  • Wir informieren und beraten, um unserer lebensnotwendigen Ressourcen von Boden, Luft und Wasser in Germering zukunftsfähig zu erhalten.

  • Wir erarbeiten Vorschläge für ein nachhaltiges und umweltverträgliches Energie-und Mobilitätskonzept in Germering.

 


Umweltbewusstsein und -bildung

  • Wir informieren durch Vorträge, Beratung, Infostände und Pressemitteilungen.

  • Exkursionen, Wanderungen und Radtouren

Unsere NATURKINDERGRUPPE:


Seit September 2017 trifft sich unsere Kindergruppe "Natur-Kinder" (6 - 10 Jahre) einmal monatlich unter der Leitung unserer Naturpädagogin Madlen Roithmaier am Parsberg.

Die Treffen finden Samstag Vormittag von 9:30 bis 12:30 Uhr statt. Nach den Sommerferien geht es wieder los.

Die Termine werden Ende August eingestellt!

Kontakt:

Madlen Roithmaier, Tel. 089/80908916, madlen.roithmaier@gmail.com

 

  • Eine lang geübte Tradition ist unser Beitrag zum Sommerferienprogramm der Stadt Germering.